Kein Bildnachweis nötig

Pressemitteilungen und Bildmaterial

Informationen über bundesweite Aktionen der NAJU

26.4.2019

Deutscher Erdüberlastungstag am 3. Mai: Keine Trendwende im Verbrauch natürlicher Ressourcen hierzulande in Sicht

Umwelt- und Jugendorganisationen kritisieren immensen Ressourcenverbrauch Deutschlands in Höhe von umgerechnet drei Erden

Gemeinsame Pressemitteilung: Germanwatch, INKOTA, BUNDJugend, NAJU (Naturschutzjugend im NABU), FairBindung und Global Footprint Network

 

Ab 3. Mai (Freitag) leben wir ökologisch gesehen auf Kredit: Der deutsche Erdüberlastungstag markiert den Zeitpunkt im Jahr, an dem weltweit das jährliche Budget an nachhaltig nutzbaren Ressourcen und ökologisch verkraftbaren Emissionen aufgebraucht wäre, wenn die gesamte Weltbevölkerung auf so großem Fuß wie die Menschen in Deutschland leben würde. Der Tag wird jährlich vom Global Footprint Network errechnet. Deutschland liegt mit seinem Pro-Kopf-Verbrauch und seinen Emissionen im obersten Viertel aller Länder und trägt damit wesentlich zur weltweiten Übernutzung bei. „Sowohl beim Klimaschutz als auch bei der Ressourcennutzung agiert die Bundesregierung, als ob es kein Morgen gäbe. Doch wir werden unser Recht auf Zukunft nicht einfach aufgeben. Dass unsere Generation jeden Freitag auf die Straße geht und von der Politik ein schnelles, deutliches Umsteuern einfordert, ist nur konsequent“, kommentiert Kira Heinemann aus dem Vorstand der BUNDjugend.

Bei der Berechnung des Erdüberlastungstages werden zwei Größen gegenüber gestellt: zum einen die biologische Kapazität der Erde Ressourcen aufzubauen und Abfälle sowie Emissionen aufzunehmen, zum anderen der gesamte Bedarf an nutzbaren natürlichen Ressourcen und Flächen wie Wälder und Ackerland, den die Menschen für ihre derzeitige Lebens- und Wirtschaftsweise brauchen. „Wenn alle Menschen so leben würden wie in Deutschland, dann bräuchten wir drei Erden. Diese Verschwendung unserer Ressourcen muss aufhören. Wir tragen die Verantwortung gegenüber künftigen Generationen. Ein Umdenken und eine Änderung unseres Verhaltens zu einer nachhaltigen Lebensweise muss jetzt stattfinden“, betont Jan Göldner aus dem Bundesvorstand der NAJU (Naturschutzjugend im NABU). Zum Vergleich: Die gesamte Weltbevölkerung bräuchte zirka 1,7 Erden, um den globalen Bedarf an natürlichen Rohstoffen wie Ackerland und Wäldern zu decken. „Da wir nur eine Erde haben, führt diese Übernutzung zu einer fortschreitenden Verschlechterung der Böden und Waldqualität und zu einer hochriskanten Klimakrise. Wir sind Teil eines gefährlichen Schneeballsystems: Wir nehmen Ressourcen der Zukunft, um die heutige Wirtschaft zu füttern. Wie bei einem finanziellen Schneeballsystem bauen wir uns damit die eigene Falle“, sagt Dr. Mathis Wackernagel, Gründer des Global Footprint Networks.

In Deutschland tragen vor allem die Energieversorgung und der Verkehr durch ihre hohen CO2-Emissionen zur Überlastung bei. "Der Rückgang bei den CO2-Emissionen in Deutschland 2018 war auf den milden Winter, höhere CO2-Preise im Emissionshandel und das Schließen von Kohlekraftwerken zurückzuführen“, sagt Julia Otten von der Umwelt- und Entwicklungsorganisation  Germanwatch. „Notwendig wäre aber ein stabiler Rückgang der Emissionen mit doppelter Geschwindigkeit. In allen Sektoren muss mit verbindlichen Zielen und einem steigenden CO2-Preis umgesteuert werden. Dafür brauchen wir ein Klimaschutzgesetz."

Die industrielle Landwirtschaft trägt mit enormem Flächenbedarf für die Fleischproduktion und hohen Treibhausgasemissionen zu Deutschlands zu großem ökologischen Fußabdruck bei. „Unter unserer Wirtschaftsweise leiden vor allem Menschen in ärmeren Ländern: Bauern und Bäuerinnen dort sind besonders stark von Extremwetterereignissen in Folge des Klimawandels betroffen. Der Zyklon Idai hat in Mosambik ganze Ernten und somit die Lebensgrundlage der Bevölkerung zerstört“, sagt Lena Michelsen von der Entwicklungsorganisation INKOTA. „Aber auch in Deutschland nehmen Schadensfälle deutlich zu.“

„Wir müssen uns fragen, auf wessen Kosten unser ressourcenintensiver Lebensstil in Deutschland geht – und ob es nicht solidarischere Formen gibt, unsere Bedürfnisse zu befriedigen“, sagt Kristina Utz von der wachstumskritischen Organisation FairBindung.

 

Der Erdüberlastungstag wird jedes Jahr vom Global Footprint Network errechnet. Es wird einerseits für jedes Land ein Erdüberlastungstag ermittelt – wie jetzt für Deutschland. Andererseits wird auch der globale Erdüberlastungstag berechnet, der sich auf die weltweite Ressourcennutzung bezieht. Dieser war im vergangenen Jahr am 1. August.

 

Weitere Infos zum globalen Erdüberlastungstag unter www.overshootday.org

 

9.4.2019

Der Jugend von heute Chance für morgen geben

Offener Brief ans Klimakabinett: Jugendumweltverbände fordern „Mitbestimmungsrecht für junge Menschen“ / Zeitfenster für „sanften Übergang“ geschlossen: Klimaschutzgesetz und Sofortmaßnahmen jetzt auf den Weg bringen

Die vier großen Jugendumweltverbände in Deutschland appellieren an die Bundesregierung, noch 2019 ein umfassendes Gesetzespaket an Klimaschutzsofortmaßnahmen zu verabschieden. Darin müssten endlich alle relevanten Sektoren, vom Energiebereich über die Landwirtschaft bis zum Verkehr, in die Pflicht genommen werden. In einem Offenen Brief an die Mitglieder des Klimakabinetts, das am Mittwoch zu seiner ersten Sitzung zusammentritt, wird außerdem ein Mitbestimmungsrecht für junge Menschen gefordert. Die Jugendlichen beanspruchen daher, im Sinne der intergenerationellen Gerechtigkeit, einen Platz für ihre Generation bei dem einzusetzenden Sachverständigenrat für Klimafragen.


BUNDjugend, Naturfreundejugend Deutschlands, NAJU und WWF Jugend sehen die Zeit für „einen echten Wendepunkt“ gekommen: „Klimaschutzmaßnahmen wurden jahrelang hinausgezögert. Die CO2-Emissionen in Deutschland stagnieren auf hohem Niveau. Für einen sanften Übergang ist es zu spät. Jetzt sind stattdessen Sofortmaßnahmen von Nöten.“ Dazu gehört für die Jugendverbände ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz, mit dem Deutschland seine Klimaziele künftig erreichen kann. Um die verlorene Zeit aufzuholen, brauche es darüber hinaus die gesetzliche Verankerung des Kohleausstiegs. „Je früher die Kraftwerke abgeschaltet werden, desto besser für das Klima. Das von der Kohlekommission vorgeschlagene Ausstiegsjahr 2038 reicht nicht aus. Das Potenzial für einen früheren Ausstieg ist wirtschaftlich wie sozial gegeben und klimapolitisch geboten.“


Die Jugendverbände appellieren daran, den Strukturwandel als Chance zu begreifen: „Sie sind jetzt in der Pflicht, zu handeln und uns dabei partizipieren zu lassen. Wir brauchen einen echten Strukturwandel für uns und die zukünftigen Generationen, eine klimaverträgliche Wirtschaft und einen lebenswerten Planeten. Wir werden Sie an Ihren Taten messen, nicht an Ihren Absichten.“ Mit ihrer bisherigen Politik komme die Bundesregierung, so die Kritik, ihrer im Grundgesetz verankerten Pflicht zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, auch in Verantwortung für künftige Generationen, nicht nach: „Noch besteht die Chance, Deutschland auf die die richtige Bahn zu lenken. Dafür müssen Politik und Wirtschaft endlich die wahren Kosten ihres Handelns für Umwelt und Mensch in ihren Entscheidungen berücksichtigen und Zukunftsfähigkeit statt ewigem Wachstum zu ihrem Maßstab machen.“

PM Offener Brief der Jugendumweltverbände an das Klimakabinett
PM_Offener_Brief_Jugendverbände_Klimakab
Adobe Acrobat Dokument 814.8 KB
Offener Brief des Jugendbündnisses an das Klimakabinett
Offener-Brief-des-Jugend-Bündnisses-an-d
Adobe Acrobat Dokument 530.0 KB

21.3.2019

Frühlingsforscher*innen, geht raus in Feld und Flur

Startschuss für bundesweiten Kinderwettbewerb „Erlebter Frühling“ der NAJU

Es ist ein Schauspiel zu beobachten, wie die Feldlerche ihr Lied schmetternd fast senkrecht in die Luft steigt. Sie fliegt so weit hinauf, dass sie nur noch als kleiner Punkt zu erkennen ist. Als Bodenbrüter lebt sie auf Wiesen, Weiden und Feldern und kann hier schon ab Mitte Februar beobachtet werden.  Die NAJU (Naturschutzjugend im NABU) lädt alle Kinder bis 13 Jahre dazu ein, die Feldlerche und all diejenigen Tiere und Pflanzen zu erforschen, die ebenso wie sie in baumfreien Landschaften leben – Frühlingsboten wie das Tagpfauenauge, der Star, aber auch Apfelbaum, Brennnessel und Salweide.

 

„Auf den ersten Blick mögen Wiesen, Felder und Weiden vielleicht wenig abwechslungsreich und spannend erscheinen“, gibt André Gatzke zu, „aber gerade hier gibt es für Naturforscher*innen richtig viel zu entdecken!“ Der Moderator von „Die Sendung mit der Maus“ und „Die Sendung mit dem Elefanten“ ist Schirmherr des Wettbewerbs und staunt: „In diesen offenen Landschaften wimmelt es nur so von Leben, aber man sieht es eben oft erst auf den zweiten Blick! Also macht euch auf Entdeckungstour und haltet die Augen offen!“

 

Alleine, mit Freund*innen oder mit der Schulklasse gehen die Kinder, ausgerüstet mit Lupe, Kamera, Smartphone oder Forscherheft, auf Entdeckungstour durch den Frühling. Ihre Beobachtungen, Erlebnisse und Erkenntnisse können sie als Zeichnungen, Geschichten, Forschertagebücher, gebastelte und multimediale Wettbewerbsbeiträge bis zum 24. Mai 2019 bei der NAJU einreichen: 

NAJU (Naturschutzjugend im NABU)

Erlebter Frühling

Karlplatz 7

10117 Berlin 

 

oder per E-Mail an: NAJU@NAJU.de

 

Die besten Frühlingsforscher*innen werden mit tollen Buchpaketen von unserem Frühlingspaten BELTZ & Gelberg und weiteren Preisen belohnt.  Sie werden bis zum 3. Juni 2019 benachrichtigt. 

 

Für Lehrer*innen, Erzieher*innen, Eltern und Gruppenleitungen bietet die NAJU pädagogische Begleitmaterialien zum Wettbewerb an: ein Aktionsheft mit Forscher- und Aktionstipps zur Feldlerche inklusive Aufkleber, ein Poster zum Gestalten sowie Aktionshefte zu allen bisherigen Frühlingsboten. Die Materialien können unter www.NABU-Shop.de bestellt werden. Mehr Informationen zum Wettbewerb gibt es unter: www.NAJU.de/erlebter-frühling/.

 

Das diesjährige Frühlingsgedicht lautet: 

Hell klingt der Feldlerche Gesang,

den Bänderschnecken wird es Angst und bang.

Da wo noch Brennnesseln am Ackerrande stehn,

kann man das Pfauenauge in den Lüften sehn.

Jetzt macht euch auf die Spur!

Die NAJU lockt im Frühling raus in die Natur!

 

Der „Erlebte Frühling“ ist Deutschlands ältester Kinderwettbewerb im Umweltbereich. Seit 1984 nehmen jedes Jahr hunderte kleiner Naturforscher*innen mit phantasievollen Beiträgen an dem Wettbewerb teil und lernen so Pflanzen und Tiere vor ihrer eigenen Haustür kennen.

 

Logo "Erlebter Frühling"
Logo_Erlebter_Fruehling.jpg
JPG Bild 491.6 KB

Foto: NAJU | Franz Fender
Foto: NAJU | Franz Fender
Kinder entdecken den Frühling
Kinder_entdecken_den_Fruehling_Foto_NAJU
JPG Bild 2.2 MB

Illustration: NAJU | Ulrike Suckow
Illustration: NAJU | Ulrike Suckow
Singende Feldlerche - Vogel des Jahres 2019
Feldlerche_singend_farbig_NAJU_Ulrike_Su
JPG Bild 2.1 MB

Illustration: NAJU | Ulrike Suckow
Illustration: NAJU | Ulrike Suckow
Fliegende Feldlerche - Vogel des Jahres 2019
Feldlerche_fliegend_farbig_NAJU_Ulrike__
JPG Bild 2.0 MB

14.3.2019

„Apollo 19“ – Abflug in die Welt der Schmetterlinge

NAJU startet bundesweites Schmetterlingsprojekt „Apollo 19“

Der 14. März ist der Tag der Braunen Waldvögel, der Fetthennen-Bläulinge, Zitronenfalter und weiterer rund 150.000 Schmetterlingsarten weltweit: Es ist der Tag des Schmetterlings und Startschuss des bundesweiten Falter-Projektes „Apollo 19“ der NAJU (Naturschutzjugend im NABU).

Mit ihrem Projekt „Apollo 19“ will die NAJU nicht mehr Menschen auf den Mond, sondern wieder mehr Schmetterlinge in die Gärten bringen. Denn der schöne Apollofalter steht wie viele andere Schmetterlinge bei uns in Deutschland auf der Roten Liste und gilt somit als stark gefährdet. Nur rund ein Drittel der insgesamt rund 3.700 bei uns vorkommenden Tag- und Nachtfalter sind ungefährdet. Pestizide vernichten die Fraßpflanzen der Raupen und Nektarpflanzen der Falter. Monokulturen, Trockenlegungen und die industrielle Landschaft zerstören ihren Lebensraum.


Die NAJU will ein Zeichen für mehr insektenfreundliche Lebensräume setzen und lädt große und kleine Falterfreunde ein, Schmetterlingsgärten anzulegen. „Insekten wie Schmetterlinge erweisen uns Menschen, den Pflanzen und Tieren mit der Bestäubung einen wichtigen Dienst. Jetzt möchten wir uns mit Schmetterlingsgärten bedanken!“, so Nora Wacker, Bundesjugendsprecherin der NAJU. „Mitmachen ist ganz einfach: Sät im Garten der Schule, der Kita oder im eigenen Garten Wildblumen aus. Das geht auch im Balkonkasten! Torf und Pflanzenschutzmittel sind natürlich tabu! Und ihr könnt euch bald über bunte Besucher*innen freuen.“

Mit den Schmetterlingsgärten wird nicht nur den Faltern geholfen, sondern auch die NAJU in Thüringen unterstützt: Für jeden auf der Website www.najuversum.de/apollo19 hochgeladenen Schmetterlingsgarten fließen fünf Euro Spende an die NAJU Thüringen, die mit dem Geld eine große Schmetterlingswiese in ihrem NaturErlebnisHaus im Leutratal anlegt.
Zu dem Projekt „Apollo 19“ bietet die NAJU eine kostenfreie Kinderzeitung zu Schmetterlingen sowie ein Poster an, das ab April im NABU-Shop zu bestellen ist.
Tipps und Tricks, wie man einen Schmetterlingsgarten anlegt, sind ab April auf der Website www.najuversum.de/apollo19 nachzulesen.

Illustration: Julia Friese
Illustration: Julia Friese
Illustration "Apollo 19" von Julia Friese
NAJU_Appolo19_Friese.jpg
JPG Bild 182.9 KB

6.03.2019

Gewinner*innen des Trashbusters-Bundeswettbewerbs

Mülljäger*innen für ihr außerordentliches Engagement von der NAJU ausgezeichnet

Sechs Kinder- und Jugendgruppen wurden von der NAJU (Naturschutzjugend im NABU) für ihren tollen und engagierten Einsatz gegen Plastikmüll ausgezeichnet und erhielten Preise im Wert von insgesamt 2.000 Euro:

  • "Basura-Trio" der Goldbek Schule aus Hamburg
  • Coastal Cleanup Camp der NAJU Hamburg
  • Kinderhaus „Ein Stein“ in Kleinmachnow
  • Naturkunde AG vom Remstal-Gymnasium in Weinstadt
  • Schüler*innen der Ruanda AG des Gymnasiums Netphen
  • „Die Umwelthexen“ Sophie und Marie aus Eckenthal

Die NAJU (Naturschutzjugend im NABU) ruft jedes Jahr anlässlich des International Coastal Cleanup Days am dritten Samstag im September zu den Trashbusters-Aktionswochen auf. NAJU-Gruppen, Schulklassen und alle anderen motivierten Mülljäger*innen können zwei Wochen lang Aufräum- und Aufklärungsaktionen starten, um Küsten, Strände und Gewässer in ihrer Umgebung vom (Plastik-)Müll zu befreien. Mit innovativen und kreativen Einsendungen, die den Einsatz dokumentieren, können sie sich anschließend für die Aqua Awards der NAJU bewerben und tolle Preise gewinnen.

 

Über 400 Jugendliche und Kinder haben sich 2018 wieder als Trashbusters engagiert. Lukas Menzel, Bundesjugendsprecher der NAJU, betont, wie wichtig dieses Engagement ist: „Jahrzehnte lang wurde mit Plastik unbedacht umgegangen. Mit einer vermüllten Umwelt tragen wir nun die Rechnung. Die Trashbusters leisten mit ihrem Engagement einen starken Beitrag im Kampf gegen die Plastikflut. Fast noch wichtiger ist aber, dass sie zeigen, dass wir uns alle für eine saubere Umwelt einsetzen müssen und was man gemeinsam bewegen kann.“

Foto: F. Paulin
Foto: F. Paulin
Trashbusters im Einsatz
IMG_0630.JPG
JPG Bild 3.7 MB

Foto: Basura Trio
Foto: Basura Trio
Das Basura Trio der Goldbek-Schule in Hamburg
BasuraTrio1.jpg
JPG Bild 3.4 MB

Foto: NAJU Hamburg
Foto: NAJU Hamburg
Coastal Cleanup Camp der NAJU Hamburg
P1010283.JPG
JPG Bild 10.1 MB

Foto: Kinderhaus "Ein Stein"
Foto: Kinderhaus "Ein Stein"
Kinderhaus "Ein Stein" in Kleinmachnow
Hort EinStein.jpg
JPG Bild 978.8 KB

Foto: Naturkunde AG Remstal-Gymnasium
Foto: Naturkunde AG Remstal-Gymnasium
Naturkunde AG des Remstal-Gymnasiums in Weinstadt
Gruppenbild 2019.jpg
JPG Bild 3.4 MB

Foto: Ruanda AG Gymnasium Netphen
Foto: Ruanda AG Gymnasium Netphen
Schüler*innen der Ruanda AG des Gymnasiums Netphen
DSC_0443.JPG
JPG Bild 11.2 MB

Foto: NAJU
Foto: NAJU
"Die Umwelthexen" aus Eckenthal
P1030846.JPG
JPG Bild 6.1 MB

25.01.2019

Bienenschützer*innen der NAJU übergeben ihre Forderungen an die Politik

Mehr als 1.000 Kinder haben die größte Hotelkette für Wildbienen gebaut – nun fordern sie von Bundesministerin Julia Klöckner „mehr Wiesen, Wald und weniger Asphalt“

Die NAJU (Naturschutzjugend im NABU) hat innerhalb eines Jahres mit Bee‘s Inn die größte Hotelkette in Deutschland aufgebaut – für gefährdete Wildbienen. Mehr als 1.000 Kinder packten mit an, planten, sägten und schreinerten über 300 Nisthilfen für Wildbienen. Ihre Forderungen für mehr Wildbienenschutz übergeben die Kinder der NAJU-Gruppe Caretta Caretta aus Potsdam im Rahmen der Grünen Woche dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Michael Stübgen.  

„Mehr Wiesen, Wald und weniger Asphalt“, wünschen sich die fünfjährige Anna und ihr zehnjähriger Bruder Fabian. „Gifte wie Glyphosat müssen verboten werden und es sollte mehr ‘wilde Ecken‘ in Städten geben“, fordern die Kinder der NAJU-Gruppe aus Ilmenau. Was die Politik machen kann, um die wichtigen Bestäuber besser zu schützen, dazu haben sich Kinder in ganz Deutschland Gedanken gemacht und aufgeschrieben. Denn eins ist klar: Es muss etwas getan werden. Etwa die Hälfte aller Wildbienenarten steht auf der Roten Liste gefährdeter Tierarten. Sie finden nicht mehr genügend Nahrung und die Brutplätze werden knapp. Fast flächendeckend werden Pestizide eingesetzt und so summen Bienen und andere Insekten oft nur noch über eintönige Agrarlandschaften statt über bunte Wiesen und Feldrandstreifen. „Wir haben erste Hilfe geleistet und überall in Deutschland Nisthilfen aufgestellt und Bienenweiden gepflanzt. Jetzt ist Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner an der Reihe endlich mehr für unsere Insekten zu tun!“, verlangt Nora Wacker, Bundesjugendsprecherin der NAJU.

Bee‘s Inn – Die größte Hotelkette für Wildbienen in Deutschland

Im Frühjahr 2018 rief die NAJU bundesweit alle Kinder mit dem Projekt Bee’s Inn auf, Nisthilfen für Wildbienen zu errichten. Alle Hotelgründer*innen wurden mit einem Hotel-Starterkit ausgerüstet, das eine Broschüre mit Tricks und Tipps für den Bau von Nisthilfen, eine Wildbienenbestimmungskarte, einen Forscherbogen, sowie ein Saatguttütchen mit einer Wildblumenmischung für Wildbienen enthielt.
Die Fotos der bereits gegründeten Bienenhotels können unter www.NAJUversum.de/bees-inn bestaunt werden. Sie erscheinen auf einer interaktiven Deutschlandkarte und werden von Bienenexpert*innen der NAJU mit Hotel-Sternen ausgezeichnet. Auch in diesem Jahr sind Kinder wieder herzlich eingeladen, Nisthilfen für Wildbienen zu bauen und auf der Website mit einer kurzen Beschreibung und einem Foto ihres Hotels hochzuladen.

Foto: Björn Bernat für NAJU
Foto: Björn Bernat für NAJU
Staatssekretär Michael Stübgen
Staatssekretär_Michael_Stübgen.jpg
JPG Bild 6.9 MB

Foto: Björn Bernat für NAJU
Foto: Björn Bernat für NAJU
Jonas fordert mehr Wildbienenschutz
Jonas_fordert_mehr_Wildbienenschutz.jpg
JPG Bild 6.6 MB

Foto: Björn Bernat für NAJU
Foto: Björn Bernat für NAJU
Marie fordert mehr Wildbienenschutz
Marie_fordert_mehr_Wildbienenschutz.jpg
JPG Bild 8.0 MB

Foto: Björn Bernat für NAJU
Foto: Björn Bernat für NAJU
NAJU-Gruppe Caretta Caretta
NAJU-Gruppe_Caretta_Caretta.jpg
JPG Bild 10.8 MB

Berlin, 29. November 2018

Ausgezeichnet: NAJU ist Vorbild für Nachhaltigkeit

Bundesministerium für Bildung und Forschung und Deutsche UNESCO-Kommission zeichnen herausragende Bildungsinitiativen für nachhaltige Entwicklung aus

Pressemittelung als pdf herunterladen
181129_PM_NAJU_ausgezeichnet.pdf
Adobe Acrobat Dokument 534.2 KB
Foto: Thomas Müller
Foto: Thomas Müller
NAJU ausgezeichnet
NAJU_ausgezeichnet_(c)DUK_Thomas_Müller.
JPG Bild 2.3 MB

19. November 2018

Deutsche Jugenddelegation auf der UN-Konferenz zum Schutz der Biologischen Vielfalt in Ägypten

Sechs junge Menschen vertreten als „Voice for Biodiv“ die Interessen der Jugend auf der UN-Biodiversitätskonferenz.

Pressemitteilung als pdf herunterladen
181119_PM_NAJU_Jugenddelegation_auf_UN-B
Adobe Acrobat Dokument 385.9 KB

Foto: NAJU | Adina Arth

NAJU Jugenddelegation auf der COP 14
NAJU_Jugenddelegation_COP14_(c)_Adina_Ar
JPG Bild 4.4 MB

29.07.2018

NAJU-Wettbewerb „Erlebter Frühling“

Kleine Frühlingsforscher*innen ausgezeichnet

Pressemitteilung als pdf herunterladen
180629_PM_Fruehlingsforscher_ausgezeichn
Adobe Acrobat Dokument 598.3 KB
Erlebter Frühling Einsendungen
alle.JPG
JPG Bild 6.3 MB

Foto: NAJU | Thomas Zigann
Foto: NAJU | Thomas Zigann
Wo summt die Biene?
Wo_summt_die_Biene_NABU Thomas Zigann.jp
JPG Bild 13.3 MB

Foto: NAJU | Ulrike Suckow
Foto: NAJU | Ulrike Suckow
Star
Star_Ulrike Suckow.jpg
JPG Bild 479.6 KB

27.07.2018

Bee‘s Inn – die größte Hotelkette für Wildbienen

NAJU sucht weitere Hotelgründer*innen für den guten Zweck

Pressemitteilung als pdf herunterladen
180627_PM_NAJU_Bees_Inn_Bauen_fuer_den_g
Adobe Acrobat Dokument 250.0 KB
Bild: NAJU | Julia Friese
Bild: NAJU | Julia Friese
Wildbiene
NAJU_Bees_Inn_Wildbiene_Julia_Friese.jpg
JPG Bild 138.9 KB

Bild: NAJU | Julia Friese
Bild: NAJU | Julia Friese
Nisthilfe
NAJU_Bees_Inn_Nisthilfe_Julia_Friese.jpg
JPG Bild 221.6 KB

Bild: NAJU | Julia Friese
Bild: NAJU | Julia Friese
Baustellenschild
NAJU_Bees_Inn_Baustelle_Julia_Friese.jpg
JPG Bild 176.9 KB

22.05.2018

Verknallt in Vielfalt

NAJU Jugendumweltfestival für eine bunte Landwirtschaft

Pressemitteilung als pdf herunterladen
180521_PM_NAJU_Jugendumweltfestival.pdf
Adobe Acrobat Dokument 239.0 KB
Bild: NAJU | Martin Scharke
Bild: NAJU | Martin Scharke
Naturschutzeinsatz
NAJU_Naturschutzeinsatz_kl_Martin_Schark
JPG Bild 1.4 MB

Bild: NAJU | Martin Scharke
Bild: NAJU | Martin Scharke
Naturschutzeinsatz
NAJU_Naturschutzeinsatz_Jugendumweltfest
JPG Bild 1.1 MB

28.03.2018

Naturschutzjugend gründet bundesweite Hotelkette für Wildbienen

Mit kostenlosem Starterkit für Kinder ins Hotelgewerbe einsteigen

Pressemitteilung als pdf herunterladen
180328_PM_NAJU_gruendet_Hotelkette_fuer_
Adobe Acrobat Dokument 268.7 KB

20.03.2018

Frühlingsforscher*innen mit Starqualitäten gesucht

Startschuss für bundesweiten Kinderwettbewerb „Erlebter Frühling“ der Naturschutzjugend (NAJU)

Pressemitteilung als PDF zum Download
180320_PM_Fruehlingsforscher_mit_Starqua
Adobe Acrobat Dokument 293.2 KB

01.11.2017

Online-Exkursion durch Wald, Wiese, Stadt und See

Neue Kinderwebseite der NAJU bietet über 100 Experimente und Aktionsideen

Pressemitteilung als PDF zum Download
171101_PM_NAJUversum.pdf
Adobe Acrobat Dokument 263.9 KB
NAJUversum Startseite
NAJUversum Start.JPG
JPG Bild 296.8 KB

NAJUversum Gewässer
Gewässer.jpg
JPG Bild 644.7 KB

NAJUversum Art
Art.jpg
JPG Bild 374.9 KB

NAJUversum Beitrag
Beitrag.jpg
JPG Bild 268.1 KB

1 Gilt für Lieferungen in folgendes Land: Deutschland. Lieferzeiten für andere Länder und Informationen zur Berechnung des Liefertermins siehe hier: Liefer- und Zahlungsbedingungen
2 inkl. MwSt.